In den C3fit Laufworkshops stellen verschiedene Trainer Themen vor. „Mentales Training für Sieger“ ist eines davon.

Der erfolgreiche Athlet und Business-Berater Takuya Naruse, wird uns eine psychologische Einführung in die Psyche eines Siegers geben.

Benötigt man im Sport Willenskraft?

Wenn Du das Schlagwort „Mentales Training“ hörst, denkst Du wahrscheinlich daran, zu Lernen wie du deinen Schweinehund überwindest. Wie Du Dich Sonntags vom Sofa hochzerren kannst. Aber nein, das ist es nicht, was Mentales Training aus psychologischer Sicht bedeutet.

Eine mental starke Person ist nicht gleichzusetzen mit einer willensstarken Person. Wir Menschen versuchen unsere Wünsche mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Dieser Einklang gibt uns das Gefühl der Zufriedenheit. Umgekehrt empfinden wir Verdruss, wenn unsere Ziele nicht mit der Realität übereinstimmen. Und wenn unsere Wünsche überhaupt nicht befriedigt werden, dann wächst in uns der Frust und die Unzufriedenheit.

Stellen wir uns vor wir haben mal wieder eine Diät begonnen. Wir sind aber eigentlich total vernarrt in Süßes. Steht dann ein Kuchen vor uns, können wir kaum widerstehen. Da wir ja aber auf Diät sind, verbieten wir uns die kleine Sünde. Der Wunsch nach dem Kuchen ist aber meist noch immer da. Wenn nicht sogar größer als sonst, da Verbotenes ja bekanntlich reizt. In Gedanken läuft uns das Wasser im Mund zusammen, nur aber in der Realität ist er uns verboten. Wenn so eine Situation jeden Tag auftritt, sei es nicht mit einem Stück Torte, dafür mit dem Lieblingsschokomüsli zum Frühstück – dann ist das nächste Frustrationstief nicht weit. Und ist man erst einmal frustriert, dann wird es zunehmend schwerer durchzuhalten.

Wie schaffen wir es also den Wunsch nach den süßen Sünden zu überwinden?

Der Schlüssel zum Erfolg finden wir hier darin , uns ein größeres Ziel zu setzen. Ein Ziel dass über den Verzicht von Süßem hinausgeht. So wird der Verzicht auf Süßes zur Nebensache und unsere Aufmerksamkeit ist auf ein ganz anderes Ziel gerichtet.

Ausnahmslos alle Top-Athleten haben sich solch ein großes Ziel gesetzt. Ihr Wunsch, „an den Olympischen Spiele teilzunehmen“ oder „eine Goldmedaille zu gewinnen“, ist stärker als ihre Ablehnung gegenüber anstrengendem Training. Deshalb können sie hartes Training auf sich nehmen und damit positiv umgehen. Sie trainieren ihrem großen Ziel entgegen. Der Kuchen auf der Theke, der einen so heimtückisch angrinst, gerät da schnell in Vergessenheit. Versprochen 😉

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Die Essenz wahrer mentaler Stärke

Die wahre Essenz mentaler Stärke besteht aber nicht nur darin, ein großes Ziel vor Augen zu haben – das reicht uns als Erklärung nicht aus. Die wahre Essenz ist – ja was ist sie denn?

Denk zu erst einmal nur an Dich! An Deine Situation.

Denk daran, welche Ergebnisse der Läufer in Dir im nächsten Jahr erreichen möchte. Denk an die Laufzeiten, Distanzen und an die Rennen die Du schon geschafft hast und die noch auf deiner Liste stehen.

Denkst Du, dass diese Ziele auf der Liste für Dich, mit deinem derzeitigen Training, in greifbarer Nähe stehen? Nein? Dann versuchen wir mal daran zu arbeiten, Dir Deinen Weg dorthin ein wenig leichter zu gestalten.

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„Wo möchte ich hin?“ und „Was, denke ich, wird wirklich eintreten?“

An diesen Fragen orientiert sich Athlet und Business-Berater Takuya Naruse.

Als ich Student war, wollte ich unbedingt am Hakone Relay Marathon teilnehmen. Schnell bin ich dem Leichtathletikverein der Universität von Tsukuba beigetreten. Meine Freunde aus dem Verein teilten alle auch den Wunsch am Hakone Wettkampf teilnehmen. Immer wieder zweifelte ich an unserem Team und unseren Leistungen. Irgendwann fragte ich meine Teamkollegen: „Glaubt ihr wirklich, dass wir einen Platz im Rennen ergattern können?“

Mit Blick auf die anderen Teams hatte sich das tatsächlich schwerer gestaltet als gedacht. Da waren wir uns einig. Einfach gesagt: Wir waren ein Team, das am Rennen teilnehmen wollte, aber nicht an seine Fähigkeiten glaubte. Das konnte man auch in der Art unseres Trainings sehen. Sicher trainierten wir nicht auf demselben Niveau wie ein Spitzenteam. Nicht im Traum dachten wir daran, dass wir auf einem ähnlichen Niveau trainieren könnten. Wir versuchten es zwar, aber wir waren ja nicht das einzige Team das intensiv trainiert hat. Den Abstand zwischen ihnen und uns zu überwinden war gar unmöglich.

Die Art, wie wir uns selbst wahrnehmen, nennt man in der Psychologie „Selbstbild“. Und dieses Selbstbild ist die „wahre Essenz der mentalen Stärke“ von der ich ständig spreche. Zwischen unseren Wünschen und unserem Selbstbild gibt es Diskrepanzen. Es ist unheimlich wichtig, Ziele zu haben. Und wenn Du Dir über Deine angestrebten Ziele nicht im Klaren bist, dann wird Dir Dein Selbstbild immer im Wege stehen.

Kennst du Dich selbst, Deine Ziele, wo Du hin möchtest – Dann sind deine Wünsche greifbarer als Du vielleicht denken möchtest!

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Wer sein Gehirn täuscht, gewinnt

Erhöhe Dein Selbstbild und Du hast schon vieles richtig gemacht. Nur – Wie macht man das?

Täusche Dein Gehirn. Wer sein Gehirn täuscht, gewinnt.

Während des Studiums war mein größtes Ziel am Hakone Rennen teilzunehmen. Dafür habe ich alles gegeben. Ich habe härter trainiert als alle Anderen meines Jahrgangs. Aber egal wie hart ich trainierte, es war nie genug. Um am Rennen teilnehmen zu können, mussten sich zehn Läufer als Team qualifizieren.

Im Gegensatz zu privaten Universitäten war es undenkbar, dass eine öffentliche Universität wie die von Tsukuba dazu in der Lage wäre, mehrere hervorragende Athleten durch Empfehlungen zusammenzubringen. Normalerweise ist es die Aufgabe des Trainers oder des Managers, Athleten zu rekrutieren. Die Athleten unserer Universität hingegen rekrutierten erfolgversprechende Athleten selbst. Wir taten eben alles dafür, um am Hakone Relay Marathon teilnehmen zu können.

Während meines Abschlussjahres war unser Team nur noch einen Schritt von der Qualifikation entfernt. An diesem Punkt glaubten wir noch nicht an die Qualifikation.

Deshalb fragte ich einen Mannschaftskameraden aus demselben Jahrgang, ob wir nicht den Abschluss verschieben und ein weiteres Jahr bei der Mannschaft bleiben sollten. Wir waren fest davon überzeugt, dass wir uns qualifizieren könnten, wenn wir das Team noch ein Jahr verstärken würden. Mein Kamerad nahm meinen Vorschlag an, und wir entschieden uns, ein Jahr länger an der Uni zu bleiben und im nächsten Jahr in die Qualifikationsrunde zu gehen.

Als wir das unseren Teamkameraden mitteilten, war nichts wie zuvor. Das Training änderte sich grundsätzlich, alle waren bereit noch mehr zu geben. Wir glaubten daran, dass wir uns im darauffolgenden Jahr qualifizieren können. Wir waren dermaßen entschlossen, dass uns zum ersten Mal auch die Öffentlichkeit und die Medien Aufmerksamkeit schenkten. Zum ersten Mal in zehn Jahren berichtete ein Sender über unsere mögliche Teilnahme am Hakone Rennen. Weil wir so oft von Kamerateams begleitet wurden, erkannten wir, dass wir nun auch von außen als mögliche Teilnehmer angesehen wurden.

Und mit einem Mal begannen unser Ziel (Das Hakone Rennen) und unser Selbstbild  miteinander übereinzustimmen.

Athleten die zuvor ihre gesundheitlichen Defizite als Hindernis ansahen, begannen  wie Profis zu denken und auch zu handeln. 

Es ist wichtig etwas unbedingt zu wollen, aber wenn man sich selbst nicht in der Rolle des Siegers sehen kann, dann wird man auch nicht die Kraft aufbringen, um den Weg zum Siegerpodest zu bestreiten.“

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Das einfachste Mentale Training

Zum Schluss meine vier Techniken des mentalen Trainings:

  1. Lass dich von deinen Liebsten unterstützen!

Alle starken Athleten haben einen Coach oder Manager, dem sie vertrauen. Die Beziehung zwischen der Goldmedaillen-Gewinnerin Naoko Takahashi und ihrem Trainer Yoshio Koide ist bestens bekannt.

Vergleichbar mit dem Großziehen von Kindern. Ein Kind, dem immer gesagt wird, „Du bist nicht klug, du wirst scheitern, also lass es“, so ein Kind wird immer Angst vor dem Scheitern haben. Aber ein Kind, dem gesagt wird, „Das ist super! Das schaffst Du! Bleib dran und versuch es weiter!“, so ein Kind wird zu einer Persönlichkeit heranreifen, die Dinge angeht und ausprobiert.

Zähle auf die positiven Menschen in Deinem Leben, denen Du vertraust und welche Dich motivieren.

  1. Glaub an Dich selbst!

Du bist mit Dir tagein, tagaus zusammen. Sei gut und lieb zu Dir selbst.

Wenn Du selbst glaubst einen Marathon in drei Stunden absolvieren zu können, dann bist Du womöglich auch eher in der Lage dazu, es tatsächlich zu schaffen. Wenn der Glaube da ist, dann passen meist auch die anderen Bestandteile wie Puzzleteile zusammen. Trainingspartner, die Rennen, die Ernährung, die Geschwindigkeit beim Lauf – alles steht plötzlich im Einklang.

Positive Worte = positive Gedanken = positive Einstellung = Motivation und Willensstärke = Veränderter Alltag und neue Gewohnheiten. Die Gleichung ist in der Theorie nicht schwer zu verstehen.

Jetzt musst Du nur noch versuchen die Theorie in die Praxis umzusetzen!

  1. Lass Dir von anderen Kämpfern Energie geben!

Wenn du Dich nur mit Coach-Potatoes umgibst, dann wird es Dir mit Sicherheit schwerer fallen, Dich zu motivieren. Stell Dir vor alle Deine Freunde trainieren früh morgens, gehen abends früh ins Bett und kochen gemeinsam gesundes Essen, welches euch alle im Training unterstützt. Jetzt stell Dir vor Deine Liebsten ziehen immer bis spät nachts um die Häuser, gegessen werden Burger und Pizza und morgens wird geschlafen wo lange es nur geht.

In welchen Umständen es Dir leichter fallen wird Dein Trainingsprogramm durch zu ziehen, liegt hier wohl auf der Hand?

Vielleicht willst Du ja neue Sportkontakte in einer unserer C3Fit Workshops knüpfen?

  1. Mut zu Farbe und Style bei deiner Ausrüstung!

Altes, zu großes Tshirt vom Freund, die Jogginghose die wir auch gerne mal am Sonntag vor dem TV tragen und viel zu alte ausgelaufene Laufschuhe? So hätten wir auch keine Lust zum Sport vor die Türe zu treten.

Lass es krachen, hab Mut zur Farbe, lass Dich von Kompression unterstützen und suche den für Dich passenden Laufschuh! Wer sich im Spiegel ansieht und sich gut und wohl in der Haut fühlt, der wird auch eher den Glauben finden, dass das ganze Training auch zu etwas führt.

Lass Dich von schicken Sportoutfits pushen, dein Ego wird Dir danken!

      5. Lasst uns alle nach höheren Dingen streben!

Ja das dürfen wir. Ja das sollten wir unbedingt.

Reaktionen von Workshop-Teilnehmern

„Der Vortrag und auch die Lauf-Workshops werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Beides muss ich unbedingt wiederholen. Meinen Freunden habe ich so vorgeschwärmt, dass ich wohl beim nächsten Workshop ein paar bekannte Gesichter sehen werde. Top C3fit!“

„Der Vortrag – gemischt mit Herrn Naruses Erfahrungen vor dem Hakone Rennen – war interessant und gut verständlich. Ich habe praktischen Rat bekommen und viel über psychologische Mechanismen der Überzeugung gelernt. Der Smoothie hat meine Aufmerksamkeit noch einmal richtig gepusht. Der Vortrag enthielt viele wissenswerte Details über mentales Training, Zielerreichung und wie man Ergebnisse verbessert. Gerade für jene, die sich weiterentwickeln möchten. Ich bin dankbar für die wertvolle Erfahrung.“

„Worüber Herr Naruse gesprochen hat, ist nicht nur aufs Laufen anwendbar. Es hilft auch in der Arbeit oder bei der Kindererziehung. Er hat mir viele Dinge bewusst gemacht. Danke. Gerne noch einmal dabei!“

„Ich hatte viel Spaß an diesem Lauftag. Motivation pur! Dankeschön.“

„Ich geh mit neuen C3fit Tights nachhause. Nach dem Anprobieren konnte ich einfach nicht anders. (lacht) Danke!“

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Dozenten-Profil:

Takuya Naruse, Vorsitzender der Willforward Co., Ltd.:

Während seines Studiums war Takuya Naruse im Leichtathletikverein der Universität Tsukuba und trainierte für den Hakone Relay Marathon. Er arbeitet als Coach und Berater für zahlreiche Unternehmen und Manager. Außerdem war er an der Entwicklung des Trainingsprogramms von RIZAP beteiligt, einem Studio für Personal Training. Er ist sehr versiert darin, mit Psychologie und Neurowissenschaften die Potenziale der Menschen zu entfalten.

 

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