Die immer gleichen Strecken, wechselnde Intervalle, mal morgens, mal abends – schnell kann das Training für den erfahrenen Läufer eintönig werden. Doch es gibt mehr als genug andere Möglichkeiten, um das Lauftraining zu ergänzen und damit noch gestärkter aus diesem hervorzugehen. Welche genau? Das zeigen wir dir heute!

Weshalb überhaupt ein Ausgleichstraining?

Der Mensch passt sich schnell an Gewohnheiten an. Dies passiert genauso beim Sport. Deshalb ist es wichtig mit der Zeit die Reize im Training zu variieren, sowie hin und wieder neue zu setzen. Jedoch kann dies nicht ausschließlich über das Laufprogramm erfolgen: Gerade was die koordinativen Fähigkeiten und die Kraft des Oberkörpers angeht. Darum ist eine passende Ergänzung enorm wichtig.

Auffrischen von Körper und Geist

Dabei wird neben dem sportlichen Mehrwert auch der Langeweile vorgesorgt. Es spielt sich beim Training nicht immer das gleiche, wiederkehrende Muster ab. Und gerade wenn das Training nur einmal wöchentlich um eine andere Sportart ergänzt wird, ist die Freude jedes Mal umso höher.

Finde deinen perfekten Ausgleich

Folgend haben wir dir fünf solcher Sportarten in einer Liste zusammengefasst und wie sie dir in deinem Lauftraining weiterhelfen können:

Radfahren

Beginnend beim Radfahren, ist dieses auch am einfachsten in den Alltag zu integrieren. Ob es zur Arbeit gehen soll, zum kleinen Einkauf oder ein Freund besucht wird, für jeden Weg bietet sich das Rad an. Dabei wird die Beinmuskulatur und Ausdauer gestärkt, während Gelenke, Sehnen und Bänder geschont werden.
Zudem bietet das Radfahren einen doppelten Nutzenfaktor: Du sparst Geld und tust der Umwelt etwas Gutes.

Schwimmen

Abtauchen und die Welt hinter sich lassen: Schwimmen ist das perfekte Ganzkörpertraining. Hier werden Rumpf, Arme und Beine gleichwohl angesprochen, wobei Gelenke und Wirbelsäule geschont werden. Zudem ist das Schwimmtraining bei jeglichem Wetter durchführbar. Und wenn man schon in der Schwimmhalle ist, kann es auch noch perfekt mit einem Regenerationsprogramm verbunden werden.

Krafttraining

Ein grundlegendes Krafttraining ist für jeden möglich. Ob Zuhause oder im Studio, du kannst überall an einem Ausgleich für deinen Oberkörper und der Rumpfmuskulatur arbeiten. Für Einsteiger genügt ein 20-minütiges Workout mit je zwölf Wiederholungen und einem Durchgang pro Übung. Gerade was die Grundstabilität beim Lauf angeht wirst du hierdurch schnell Verbesserungen bemerken!

Ballsportarten

Natürlich sind auch jegliche Ballsportarten, ob Basketball, Fußball oder Squash bestens als Ausgleichstraining geeignet. Hier wird vorrangig die spezifische Koordination verbessert, viele Bewegungsausführungen werden nämlich in der Art und Weise beim Lauf nie stattfinden. Zudem sind dies die Sportarten, die das Gemeinschaftsgefühl am stärksten verinnerlicht haben. Und bei der riesigen Auswahl wird jeder etwas finden, woran er Freude hat!

Yoga

Als letzten Ausgleich können wir dir Yoga wärmstens ans Herz legen. Durch die körperlichen Übungen kannst du zum einen Stabilität im unteren Rücken und Rumpfbereich aufbauen. Außerdem kommt das mentale Training nicht zu kurz, gerade der meditative Faktor des Yogas könnte auch dir beim Lauf und der Regeneration helfen. Du möchtest in Ruhephasen Kopf und Körper abschalten lassen? Dann nutze die Wirkung des Yogas und erlebe ein neues Bewusstsein für deinen Körper.

Welche Sportart du letztendlich wählst? Das ist komplett dir überlassen!

Hier gibt es kein richtig oder falsch, du alleine musst den besten Weg für dich finden und was dir persönlich den optimalen Ausgleich schafft. Doch wofür du dich auch entscheidest: Wir wünschen viel Spaß und vor allem besten Erfolg für den Lauf danach! Du hast weitere Ideen für Ausgleichssportarten? Teile sie und ihre Vorteile in den Kommentaren!