Anfang September und der Herbst wirft seinen Schatten bereits voraus: Das Klima wird kühler, die Straßen nasser und der Winter kommt langsam, aber sicher näher. Der Gedanke weiterhin seinem Laufprogramm nachzugehen – für viele ein schauriges Gefühl. Doch mit der richtigen Vorbereitung und den entsprechenden Maßnahmen sollte diese Umstellung kein Problem für dich darstellen.

Die Schattenseiten des Winters

Viele Aspekte schrecken Läufer vor der kalten Jahreszeit ab. Seien es die dunklen Tage, Minustemperaturen, dicke und damit störende Bekleidung oder auch der Mangel an Gesellschaft beim Joggen: Der Winter kann das Lauftraining ziemlich unangenehm machen. Durch diese Negativfaktoren stellt sich umso schneller Monotonie im Training ein – jede Laufeinheit erscheint gleich kühl und dunkel.

Sieh und nutze die Vorteile für dich

Doch manchen fällt das Training im Winter sogar leichter. Es gibt keine drückende Hitze und genauso wenig nervige Pollen, die den Weg erschweren. Zudem ist der Körper nachweislich bei einer Temperatur von fünf Grad leistungsfähiger als bei 30.

Beachte die Rahmenbedingungen

Doch ganz egal ob Verfechter oder Ablehner: Die Bedingungen und das gesonderte Umfeld der kalten Zeit sind unbedingt zu beachten. Hier spielen zum einen die Wetterbedingungen hinein, z. Bsp. die Dunkelheit, Temperaturschwankungen oder vermehrter Niederschlag. Genauso aber auch die Planung von sonstigen Aktivitäten – hier sei gerade an die Weihnachtsfeiertage gedacht.

Ein Trainingsplan bringt Struktur

Gerade deshalb empfiehlt sich ein fester Trainingsplan im Winter, um die Eigenmotivation zu fördern. Während der spontane Lauf im Sommer schnell absolviert ist, sinkt der Antrieb zu diesem im Winter erheblich. Durch einen Plan können außerdem individuelle Ziele gesetzt werden, sodass Ausreden für dich schnell passé werden.

Beginne langsam, steigere kontinuierlich

Gerade wenn die Temperaturen rasch absinken oder du eine kurze Pause vom Laufen genommen hast, solltest du mit geringen Umfängen und Intensitäten beginnen. Gewöhne deinen Körper damit an die ungewohnte Belastung und steigere dann mit der Zeit. Zudem kannst du anfangs noch alternative Betätigungen neben dem Laufen einfließen lassen.

Variiere dein Training

Dies solltest du auch im weiteren Verlauf des Winters tun. Hier sind dir gerade im Warmen viele Möglichkeiten geboten, ob du das Fitnessstudio besuchst, in die Kletterhalle gehst oder als Ausgleich bei einer Mannschaftssportart teilnimmst. Zudem kannst du auch den Winter selbst für weitere Aktivitäten nutzen! Hier wird eine breite Palette von der Ski-Tour über den Langlauf bis hin zu Schneewanderungen geboten.

Gestalte deinen Lauf kurz und effektiv

Solltest du dann schlussendlich die Laufschuhe schnüren, versuche dein Training möglichst kurz und effektiv zu gestalten. Gerade bei den kalten Temperaturen wird ein ausgiebiger Lauf in der gewohnten Form nicht umsetzbar sein. Eher wirst du in der Kälte wohl bald den Spaß verlieren. Deshalb verzichte auf unnötige Kilometer und bündle dein Training in einem kurzen, aber dafür intensiven Lauf. Jetzt hast du alle Tipps, die du für den Umstieg auf das Wintertraining benötigst. Es ist an dir diese auch in die Tat umzusetzen! Denn mit der richtigen Einstellung und einem konkreten Plan kannst du auch diese Zeit perfekt nutzen und dein Training optimal gestalten! Du hast noch weitere Tipps für den Winter? Schreib sie uns in die Kommentare!