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Ein anspruchsvoller Blick auf das Thema Laufen

Schlagwort: Technologie

Fit in die Saison – Top 5 Trainingstipps

Die Winterpause neigt sich dem Ende. Der Frühling steht vor der Tür. Viele Läufer können es kaum abwarten endlich wieder ihre Laufschuhe anzuziehen und in die neue Saison zu starten….

Die Winterpause neigt sich dem Ende. Der Frühling steht vor der Tür. Viele Läufer können es kaum abwarten endlich wieder ihre Laufschuhe anzuziehen und in die neue Saison zu starten. Aber wie gelingt der perfekte Wiedereinstieg? Im Winter wird meist weniger trainiert, der Fitnesslevel sinkt – und das ist auch völlig okay. Experten sind sich einig: Pausen sind notwendig, um neue Energie zu tanken, abzuschalten und neue Ziele zu setzen. Um nach solch einer Phase wieder in Form zu kommen und fit in die Saison zu starten, ist eine gute Vorbereitung das A und O.

Hier liefern wir euch fünf Tipps, um schnell wieder fit zu werden:

  1. Ziele setzen, Trainingsplan erstellen!

Ziele geben uns Orientierung. Sie motivieren und steigern unser Selbstbewusstsein. Ohne sie fällt es uns oft schwer den eigenen Trainingsplan durchzuhalten. Mit ihnen sehen wir einen Grund für die Abrackerei. Wichtig dabei ist, realistische Ziele zu formulieren. Zu hohe Ambitionen führen schnell zu Frust und Überanstrengung.

Ein guter Trainingsplan ist elementar, um seine Ziele tatsächlich zu erreichen. Steige zu Beginn langsam ein, variiere deine Strecken und sei alternativen Sportarten nicht abgeneigt.

  1. An deiner Technik feilen!

Laufen ist koordinativ anspruchsvoll und erfordert dementsprechend ein hohes Maß an Technik. Um den Spaß nicht zu verlieren und Verletzungen vorzubeugen, ist es wichtig an seiner Technik zu arbeiten und seinen Bewegungsablauf bewusst wahrzunehmen. Baue deshalb in deinen Trainingsplan immer wieder Einheiten ein, in denen du Übungen aus dem Lauf ABC integrierst. Anfersen, Einbeinsprünge, Überkreuzläufe – hier sind keine Grenzen gesetzt.

  1. Stabilisationstraining für ein kräftiges Core!

Wer glaubt fürs Laufen nur die Beine zu benötigen, liegt falsch. Auch ein stabiler Rumpf ist nötig, um längere Distanzen dynamisch zu absolvieren; eine saubere Lauftechnik mit aufrechter Haltung durchzuhalten. Kraft- und Stabilisationstraining beugt Verletzungen vor, da passive Strukturen weniger belastet werden. Gerade in der Vorbereitungsphase ist es wichtig diese Grundlagen aufzubauen: Blankes, Crunches, Übungen auf dem Wackelbrett oder mit dem Pezziball, um nur wenige Möglichkeiten zu nennen.

  1. Ausrüstungscheck!

Laufschuhe sollten immer wieder ersetzt werden, da sie mit den Jahren hart und porös werden, sie nicht mehr den notwendigen Halt geben und die Dämpfung abnimmt. Es ist sinnvoll nicht immer den gleichen Laufschuh zu kaufen und während der Saison auf verschiedene Modelle zurückzugreifen. So forderst du deine Fußmuskulatur in unterschiedlicher Weise. Für eine gewisse Unterstützung im Schuh können dir auch spezielle Socken helfen, wie zum Beispiel die Arch Support Socks von C3fit. Für eine gute Durchblutung während des Trainings sind Calf Sleeves oder Kompressionskleidung eine gute Möglichkeit.

  1. Motivationshilfen suchen!

Wem es schwer fällt, sein Training alleine durchzuziehen, sollte sich Mitstreiter suchen. Das ist in der heutigen Zeit auch gar nicht mehr so schwer. Facebook-Gruppen, Lauftreffs oder Sport-Community-Apps machen es möglich schnell einen Trainingspartner zu finden. Informiere dich am besten zu Beginn der Saison über die Angebote und vernetze dich! So steht dem perfekten Start in die Saison nichts mehr im Wege!

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Laufen im Dunkeln – Reflektoren

Das Problem ist bekannt: Tagsüber hat man nicht die Zeit, um sein Laufprogramm aufrechtzuerhalten, sodass man am frühen Morgen oder späten Abend rausgeht. Vor allem im Winter bringen diese Tageszeiten…

Das Problem ist bekannt: Tagsüber hat man nicht die Zeit, um sein Laufprogramm aufrechtzuerhalten, sodass man am frühen Morgen oder späten Abend rausgeht. Vor allem im Winter bringen diese Tageszeiten jedoch die Dunkelheit mit sich. Man ist also gezwungen, unter ungewohnten Bedingungen zu Laufen. Gefahren sind, nicht gesehen zu werden und selbst nicht zu sehen. Besonders in Parks oder an der Straße, wo Lichtquellen vorhanden sind, können Reflektoren an der Kleidung Abhilfe schaffen.

Als Läufer bist du im Dunkeln einigen Schwierigkeiten ausgesetzt: Ein großes Problem ist, allen voran, die Sichtbarkeit für deine Mitmenschen und Teilnehmer des Straßenverkehrs. Diesem Problem kannst du gezielt vorbeugen. Integrierte Reflektoren in deiner Ausrüstung ermöglichen dir einen sicheren Lauf – sogar ohne weiteren Kostenaufwand.

Die Angst vor der Dunkelheit

Viele Läufer lassen sich in den kalten Jahreszeiten davon abschrecken, im Dunkeln laufen zu gehen. Die Welt ist nicht mehr ganz vertraut, das Sichtfeld eingeschränkt und jeder kennt diese unheimlichen Wege, die man bloß nicht im Dunkeln beschreiten möchte. Zudem kommt die Gefahrenquelle Straßenverkehr hinzu, in dem man als Läufer das höchste Risiko unter allen Teilnehmern trägt.

Integrierter Schutz? Ja, mit C3fit

Hierbei kann die richtige Kleidung Abhilfe schaffen. Ganz egal, ob du dabei die Calf Sleeves, T-Shirts oder die Tights von C3fit wählst: Die High Tech-Ausrüstung bietet dir nicht nur Komfort, einen Kompressionseffekt und Hilfe bei der Regeneration, sondern auch einen weiteren wichtigen Punkt, der nicht zu verachten ist: Die Integration von Reflektoren.

Wie helfen mir Reflektoren?

Reflektierende Stoffe und Oberflächen fungieren als Spiegel von eingehendem Licht. Sollte also beispielsweise ein Auto hinter dir fahren und dessen Scheinwerfer auf dich gerichtet sein, werfen die Reflektoren das Licht in hohem Maße zurück. Sie erhöhen dadurch passiv deine Sichtbarkeit, und damit auch deine Sicherheit in der Finsternis.

Der Rundum-Schutz

Dabei geben die Kompressionsteile, vor allem im Herbst, Winter und Frühjahr, einen passenden Begleitschutz beim Laufen. Als simple Ergänzung bietet sich zusätzlich eine Stirnlampe an. So kann jede Seite des Körpers abgedeckt werden – weiteres Equipment gegen die Dunkelheit wird so gut wie überflüssig.

Dein Aussehen muss nicht leiden

Was äußerst begünstigend hinzukommt: Die Reflektoren sind nicht sonderlich auffallend oder gesondert an der Bekleidung angebracht, vielmehr sind sie gekonnt in die angebrachten Logos integriert. So bleibt die Trainingskleidung trotz ihrer Multifunktionalität stylisch. Das Gute? Man kann die integrierten Reflektoren nicht vergessen.

Also worauf wartest du noch? Nutze die Nacht mit C3fit!

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Den Übeltätern auf der Spur – Eingewachsene Zehennägel

Wie schmerzt es? Der Zehe schmerzt bei Belastung und Druckausübung Bei einer langwierigen Entzündung ist ein Puls im Zeh zu spüren Warum schmerzt es? Bei zu engen Schuhen und Feuchtigkeit…

Wie schmerzt es?

  • Der Zehe schmerzt bei Belastung und Druckausübung
  • Bei einer langwierigen Entzündung ist ein Puls im Zeh zu spüren

Warum schmerzt es?

  • Bei zu engen Schuhen und Feuchtigkeit im Schuh reibt und drückt der Schuh am Nagelrand – die Folge ist ein eingewachsener Nagel

Was kann ich tun?

  • Wichtig ist den entzündeten Bereich trocken zu halten
  • Sneaker sind erstmal tabu. Alle möglichen Bakterienquellen solltest Du aus dem Weg gehen
  • Mit einem Antiseptikum oder Antibiotikapulver kannst du die Heilung der Entzündung beschleunigen

Wo C3fit Laufbekleidung online kaufen?

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C3fit im Land der Kirschblüte

Was steckt hinter japanischer Qualitäts-Gear? In Japan entwickelt und gefertigt – in Deutschland der optimale Support für deine Beine: C3fit steht für Compression, Conditioning und Comfort. Wo genau kommen die…

Was steckt hinter japanischer Qualitäts-Gear?

In Japan entwickelt und gefertigt – in Deutschland der optimale Support für deine Beine: C3fit steht für Compression, Conditioning und Comfort. Wo genau kommen die Hightech-Teile her? In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und Qualität immer wichtiger werden, werfen wir für euch einen Blick in die Produktionsstätten.

Wenn du morgens das Haus zum Run-Training verlässt, streifst du ganz selbstverständlich deine Impact Air Long Tights über und machst dich auf den Weg.

‚Japan Quality‘ garantiert einzigartige Produkte

Wusstest du, dass die Produkte von C3fit wie die Performance Long Tights, Performance Calf Sleeves und Arch Support High Socks in Japan medizinisch zertifizierte Produkte sind? Die Zahl der Fabriken, in denen solche Produkte hergestellt werden dürfen, ist begrenzt. Alle Produkte müssen direkt im Werk verpackt und versiegelt werden, um die hohe Qualität während des gesamten Lieferwegs sicherzustellen.

Bei C3fit trifft Tradition auf High-Tech

In Oyabe befindet sich das Goldwin Technical Center. Dort forscht Goldwin, die C3fit- Mutterfirma seit über 60 Jahren nach immer neuen und hochwertigen Produkten. Die meisterhafte Schneiderkunst geht auf die Tradition der Palaststadt Shimabara zurück. Im Schatten der alten Palastmauern gehen die Fachkräfte ihrem Handwerk nach, heute allerdings mit modernster japanischer Textiltechnologie, um optimale Qualität zu gewährleisten. Elastizitätskontrolle und Färbung der C3fit-Produkte schließlich werden in Kiryu durchgeführt. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte in der Herstellung von Seidenstoffen zurück und ist der bekannteste Standort der Textilindustrie.

Hohe Qualität der Produkte entspricht Japans jahrhundertelanger Textiltradition

Im Laufe des Entwicklungsprozesses für die Kompressions-Gear von C3fit wurden über 100 Prototypen hergestellt, getestet und wieder verworfen. Ziel war es, einen bestmöglichen Tragekomfort zu generieren. Deshalb haben die Produkte eine reduzierte Nahtführung und werden mit 3D-Design hergestellt. Veränderungen werden beim Prototyp eingezeichnet, umgesetzt und getestet, bis das perfekte Gleichgewicht aus Kompression und Elastizität erreicht wird.

Vorher/Nachher-Kontrolle mit 3D-Scanner

Die Prototypen und fertigen Produkte werden an Probanden durch 3D-Scans geprüft. Dafür werden 200 bis 300 Partien des Körpers gescannt, um ausreichend Daten zu erhalten. Die Beine werden vor und nach dem Tragen der Produkte sowie vormittags und nachmittags gescannt, um den Kompressionseffekt genau bewerten zu können.

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Danach werden die Textilien zur Verarbeitung sorgfältig ausgewählt. Eine exakte Einstellung der Gewebespannung ist beim Herstellungsprozess des Kompressionsmaterials unverzichtbar. Bei dem Prozess der Gewebespannung wird das gewirkte, ungefärbte Material gewaschen, um überschüssiges Öl zu entfernen und ein optimales Farbergebnis mit beste Elastizität zu erhalten.

Der Schlüssel zur optimalen Elastizitätskontrolle

Die Kompressionskleidung dehnt sich beim Tragen und bleibt durch ihre hohe Rücksprungkraft formstabil. Eine genaue Einstellung der Textilmaschine zur Gewebespannung ermöglicht das. Wird das Material kontrolliert erhitzt, kann der Stoff mit einer exakten Elastizität hergestellt werden.

Materialkontrollen für eine präzise Passform

Nach der Anlieferung aus der Färberei müssen die Stoffe vor dem Zuschneiden mehrere Tage „entspannen“. Die Gewebe sind so empfindlich, dass in dieser Phase selbst geringe Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen ihrem Zustand schaden können. Darum werden sie vor dem Zuschneiden noch einmal kontrolliert, um die genauen Werte einhalten zu können.

Schritt für Schritt zum High-Tech Produkt

Die zugeschnittenen Einzelteile werden mit einer von Hand bedienten Spezial-Nähmaschine zusammengenäht. Die Maschine fertigt Nähte, die besonders flach sind.

Die C3fit Kontrollen sind streng. Jedes einzelne Produkt entsteht in präzisen Arbeitsschritten. Die C3fit-Philosophie ist dabei „nicht nur ein perfektes Endprodukt herzustellen, sondern jeden einzelnen Vorgang komplett fehlerfrei durchzuführen“.

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Nach all diesen Arbeitsschritten landet das japanische High-Tech-Produkt bei dir im Laden. Mit der garantierten Qualität und den drei C‘s schlägst du die Wohnungstür zu und machst dich auf in dein neues Trainingsabenteuer.

Wir freuen uns, wenn die ‚Japan Qualitiy‘ dich überzeugt. Falls du Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge hast, sind wir natürlich über dein Feedback dankbar! Lass uns gerne einfach einen Kommentar da!

 

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Training in der Höhenkammer – Bringt das was?

Selbstversuch bei Globetrotter Unsere Freiwillige heißt Annabell, ist ambitionierte Freizeitläuferin und damit genau die Richtige für unseren Selbstversuch. Wir wollen wissen, ob regelmäßiges, kontrolliertes Lauftraining in einer Höhenkammer tatsächlich die…

Selbstversuch bei Globetrotter

Unsere Freiwillige heißt Annabell, ist ambitionierte Freizeitläuferin und damit genau die Richtige für unseren Selbstversuch. Wir wollen wissen, ob regelmäßiges, kontrolliertes Lauftraining in einer Höhenkammer tatsächlich die Leistung steigert. Dabei wird der Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft innerhalb von fünf Tagen von 21 Prozent kontinuierlich bis zur Hälfte auf rund 11 Prozent reduziert – das entspricht 5.000 Höhenmetern. Der Effekt: Es werden mehr rote Blutkörperchen gebildet, die für den Sauerstofftransport verantwortlich sind. Doch bringt das wirklich was? Wir durften für den Selbsttest in die Höhenkammer von Globetrotter in München.

Annabell trägt für den Test Kompressionsbekleidung von C3fit , die beweisen muss, ob sie den Härtetest besteht. Bleibt der Muskelkater aus? Halten die Tights auch unter extremen Bedingungen warm genug? Hilft die Kompression bei der Regulierung des Sauerstoffhaushalts?

Eines vorweg: Sie hat gelitten, gefroren, alles bereut, Endorphine ausgeschüttet und war euphorisch. Für euch fasst sie hier ihre Erfahrungen von einer Woche Training unter extremen Bedingungen zusammen:

 

Montag: Lasset die Spiele beginnen

Florian begleitet viele Sportler bei ihrer Vorbereitung auf Expeditionen in die Höhen der Welt. Für solche Profis sieht das Training allerdings anders aus, als bei mir in der kommenden Woche. Er erklärt mir, dass ich jeden Tag das gleiche Training absolvieren werde. Begonnen damit, eineinhalb Stunden zu gehen. Immer bei einer Schrittgeschwindigkeit von 3,5 Kilometern pro Stunde, mit einer Steigung von zwölf Prozent. Die Höhe  steigt täglich, bis ich am Freitag auf 5000 Metern „den Gipfel erreicht habe“. Die eineinhalb Stunden stehen jeden Tag für die Zeit, die mein Körper braucht, um sich Stück für Stück zu akklimatisieren, um dann mit wenig Sauerstoff viel Leistung zu bringen. Da das Ziel ein Leistungszuwachs ist, folgt auf die Akklimatisierung eine halbe Stunde Intervalltraining.

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Und dann geht es los:

Die schwere Tür geht auf und ich gehe in eine kalte Kammer. Schon nach wenigen Minuten auf dem Laufband atme ich schneller und bin angestrengt, als würde ich Treppen steigen. Erzähle ich dabei noch Storys auf Instagram oder rede mit Florian, geht mir die Luft aus.

Dank der ungewohnten Situation vergehen die eineinhalb Stunden aber schnell. Mir ist allerdings kalt. Ich habe das Gefühl mich konzentrieren zu müssen, um meine Füße gut abzurollen und die Beine passend anzuheben. Wenn ich sonst trainiere läuft mein Körper ganz von allein. Florian besucht mich alle 20 Minuten und informiert sich wie es mir geht, checkt meinen Sauerstoffgehalt im Blut und misst meinen Puls.

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Das Intervalltraining habe ich seit circa einer Stunde im Hinterkopf schwirren. Es besteht aus fünf Stufen von fünf Minuten.

Stufe eins: Geschwindigkeit 8 km/h, Anstieg 0%

Stufe zwei: Geschwindigkeit 8 km/h, Steigung 5%

Stufe drei: Geschwindigkeit 6 km/h, Steigung 10%

Danach den gleichen Weg wieder zurück, wodurch wir nach 25 Minuten wieder bei Stufe eins ankommen und meinen Körper mit anschließenden fünf Minuten auslaufen belohnen.

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Einen Schockzustand bekomme ich, als ich vom Laufband steige. Mir ist schwindelig und ich habe das Gefühl, alles um mich herum ist viel zu langsam. Als ich dann noch aus der Kammer in den Raum warmer Umgebungsluft steige, fühle ich mich, als würde ich gegen eine Wand aus dicker Luft laufen. Fast schon vermisse ich meine kalte Höhenluft. Aber erst einmal geht es für mich unter die Dusche. Von Höhenluft bekomme ich in den kommenden Tagen noch genug.

Dienstag: Ich wache auf, habe keinen Muskelkater aber fühle mich gerädert

Mich plagt Kopfweh, weil ich am Vortag offensichtlich zu wenig getrunken habe. Ich fahre jeden Morgen und jeden Abend 25 Minuten Fahrrad. Das mache ich auch heute. Die Beine brennen bergauf mehr als sonst, beim Gehen spüre ich hingegen fast nichts. Trotzdem bleibt mir das Intervalltraining vom Vortag schwer im Gedächtnis. Beim Gedanken daran, dieses Training noch vier Mal durchziehen zu müssen, ohne einen Tag Pause und ohne wirkliches Ziel, wie es ein Bergsteiger hätte der sich nächste Woche auf die Reise macht, kündige ich meiner Kollegin bereits an, mit Florian über einen Tag Pause zu sprechen.

Am Mittag in der Höhenkammer lache ich selbst über meine Faulheit am Morgen. Ich habe Spaß auf 4000 Metern Höhe und fühle mich gut. Ich habe das Gefühl, mehr Luft zu bekommen. Irgendwie habe ich nicht mehr dieses Engegefühl im Brustkorb.

Mittwoch: Platt, aber motiviert

Obwohl ich den Abend mit Calf Sleeves vor dem TV verbracht habe und unglaublich früh schlafen gegangen, bin fühle ich mich platt. Gleichzeitig bin ich aber extrem motiviert. Wieder habe ich keinen Muskelkater. Ich frage mich, ob ich das der Kompressionskleidung zu verdanken habe, die meinen Körper dabei unterstützen, soll die angestaute Milchsäure schneller abzubauen … Im Büro sorge ich für schmunzeln, denn ich habe Hunger wie ein Bär. Der übliche Mittagsalat mit den Kolleginnen, wird durch Sportnudeln und Tomatensoße ersetzt.

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Heute trainiere ich auf 4300 Metern Höhe. Ich merke, dass ich beim Lesen am Handy viel Zeit brauche, um tatsächlich zu verstehen worum es geht. Ich trinke viel und schwitze auch zum ersten Mal bereits beim Gehen. Zu Beginn hat Florian meine Sauerstoffsättigung und meinen Puls gemessen. Mein Puls der Draußen in Ruhe bei circa 85 lag schoss durch das bloße Betreten des Raumes auf 120+. Die Sauerstoffsättigung sank von 97 draußen auf 68 in der Kammer.

Donnerstag: ich schaffe das

An diesem Morgen werde ich beim Fahrradfahren am laufenden Band überholt. Ein Muskelkater begleitet mich jetzt im Alltag, allerdings nicht brennend; vielmehr durch eine unglaubliche Schwere. Heute im Training gehe, laufe und renne ich mit dem Sprechgesang „Nur noch einmal, nur noch einmal, morgen hast du es geschafft!“. Das Intervalltraining kann ich besser bestreiten als noch am Montag. Und das auf 4600 Metern. Ich bin stolz auf mich selbst.

Freitag: Der letzte Tag

Weil wir Bilder von mir machen und die Instagramstories wie immer als Ablenkung dienen, vergeht die Zeit wie im Flug. Ich laufe das letzte Mal eineinhalb Stunden auf meiner Zielhöhe: den 5000 Metern. Meine Kollegen die mich begleiten stellen auf Anhieb fest, dass auch sie schneller atmen als gewöhnlich. Das Intervalltraining bestreite ich jedoch ein letztes Mal auf der gleichen Höhe wie am Montag, als alles begonnen hat. So können wir im direkten Vergleich sehen, wie sich meine Leistung gesteigert hat. Oder eben auch nicht.

 

Meine Werte in einer Tabelle

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Der finale Test: Drei Tage später

Vor dem Höhentraining habe ich mir beim Laufen immer meine Zeiten aufgeschrieben. Jetzt geht es darum, diese Zeiten zu knacken und mich dabei gut zu fühlen und nicht übersäuert oder völlig am Ende.

Die Strecke, die ich vor dem Training dreimal wöchentlich gelaufen bin, hat sechs Kilometer, die ich in 30 bis 35 Minuten gelaufen bin – je nach Tagesform. War ein guter Tag mit 28/29 Minuten dabei, hatte ich am nächsten Tag Muskelkater. Dann habe ich nach dem Run kaum Luft bekommen. Jetzt, nach dem Training kann ich die gleiche Strecke, sogar einen halben Kilometer mehr, in 27 Minuten laufen; ohne Muskelkater am nächsten Tag, ohne Arme auf die Oberschenkel stützen am Ende des Runs, um Luft zu bekommen. Dafür aber mit vielen Endorphinen. Für mich ein voller Erfolg. Sich innerhalb von einer Woche um drei Minuten zu verbessern, ist für eingependelte Läufer eigentlich eine Sache der Unmöglichkeit.

Ich habe eine Woche lang voll und ganz gelebt, meinen Körper gespürt und bin über Grenzen gegangen, von welchen ich nichts wusste. Für diese Chance bedanke ich mich und hoffe, dass ich ein paar von euch da draußen auch für einen Lauf motivieren konnte. Glücklich sein war noch nie so einfach, wie laufend!

Wie die Sauerstoffkur beim Training funktioniert und was alles dazu gehört erklärt Florian Sagadin, der bei Globetrotter Ausrüstung München das Höhentraining leitet, im Interview.

 

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